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Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb

Schwarzarbeit bekämpfen!

(Heft 1/2017)
Die Anfang 2013 gestartete Initiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“ hat sich zum Ziel gesetzt, prekäre Beschäftigungsverhältnisse in NRW einzudämmen. Niedrige Löhne, Minijobs, Leiharbeit und Werkverträge sind seitdem Kernthemen der Initiative. Gesetzesinitiativen, Modellprojekte, Studien und Informatio­nen zur Situation der Beschäftigten in Minijobs, Leiharbeit und Werkverträgen und zu fairen Löhnen sowie Dialoge mit Beschäftigten und Arbeitgebern sind zentrale Bausteine der Initiative in Nordrhein-Westfalen.

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Projekt „Bündnis zur Bekämpfung der Schwarzarbeit“

Schwarzarbeit – kein Kavaliersdelikt, eine Straftat!

(Heft 1/2017)
Im Rahmen der Landesinitiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“ („NRW – Land der fairen Arbeit“) führen die Handwerkskammer Münster, die DGB-Region Emscher-Lippe und die e.b.a. gGmbH in der Region Emscher-Lippe ein Modellprojekt zur Bekämpfung der Schwarzarbeit durch. Zwei Ziele stehen dabei im Vordergrund: die Bekämpfung der Schwarzarbeit („fairer Wettbewerb“) und die Bekämpfung illegaler Beschäftigungspraktiken („faire Arbeit“). Zentraler Aspekt dabei: Die Vergabe öffentlicher Aufträge in den Kommunen.

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Interview mit Prof. Dr. habil. Detlef Aufderheide, School of International Business an der Hochschule Bremen

„Schwarzarbeit: Wandel im Handeln beginnt als Wandel im Denken“

(Heft 1/2017)
Prof. Dr. habil. Detlef Aufderheide ist Inhaber der Professur für Wirtschaftsethik und strategisches Management an der SiB School of International Business an der Hochschule Bremen. Professor Aufderheide ist Autor und (Mit-)Herausgeber zahlreicher Publikationen zur Wirtschafts- und Unternehmensethik sowie zur neuen Institutionenökonomik und Ordnungspolitik. Er berät unter anderem Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen in wirtschafts- und unternehmensethischen Fragen und ist im Bereich der Erwachsenenbildung und der Lehrerausbildung tätig.

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Interview mit Hans-Dieter Kainzbauer-Hilbert, Hauptzollamt Stuttgart

„Wir schöpfen immer dann Verdacht, wenn das Verhältnis zwischen Umsatz und ausgegebenen Löhnen nicht stimmig ist“

(Heft 1/2017)
Seit 2004 wird die Schwarzarbeit hauptverantwortlich nicht mehr von der Arbeitsverwaltung, sondern vom Zoll, namentlich von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, bekämpft. 6700 Beschäftigte in 43 Hauptzollämtern gehen dieser Aufgabe nach. Die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit führen verdachtsunabhängige Prüfungen durch und sind Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft mit polizeilichen Befugnissen. Hans-Dieter Kainzbauer-Hilbert vom Hauptzollamt Stuttgart erläuterte uns im Interview die Arbeitsweise der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und das besondere Vorgehen beim Großbauprojekt „Stuttgart 21“.

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Interview mit Catalina Guia, Projekt: „Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten“, Standort Düsseldorf

Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Reinigungsgewerbe

(Heft 1/2017)
Mit der Einführung der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit sind neben der Baubranche auch andere Branchen zum Schauplatz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung geworden. Das Reinigungsgewerbe ist mittlerweile eine Branche, in der überwiegend Frauen aus Osteuropa bei der Reinigung von Hotelzimmern ausgebeutet und betrogen werden. Catalina Guia, Beraterin im Projekt „Arbeitnehmerfreizügigkeit in NRW fair gestalten“ erklärte uns im Interview, mit welchen üblen Tricks die Reinigungsfirmen arbeiten und wie sie in dem Projekt die betroffenen Beschäftigten unterstützen.

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„Rheinische Hausjuwelen“ – haushaltsnahe Dienstleistungen zu fairen Bedingungen

Gegen Schwarzarbeit ist ein Kraut gewachsen: Soziale Verantwortung

(Heft 1/2017)
Mit einem deutlichen Anstieg von Minijobs ist die Schwarzarbeit in Privathaushalten in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken. Dennoch macht der Anteil der illegal beschäftigten Haushaltshilfen immer noch 80 Prozent aus. Dabei gibt es andere Lösungen. Andreas Kühne bietet zum Beispiel haushaltsnahe Dienstleistungen zu fairen Bedingungen an – sowohl für seine Kunden als auch für seine Beschäftigten. Mit seinem Unternehmen „Rheinische Hausjuwelen“ bietet er dem Schwarzmarkt ganz bewusst Paroli.

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Jugend und Beruf[mehr]

Kommunale Koordinierung: „Wer macht wann was mit wem warum?“

NRW hat mit dem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) als erstes Flächenland ein einheitliches und effizientes Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium eingeführt. Im September 2016 wurde dazu in Düsseldorf eine erste Zwischenbilanz gezogen. Welche Fortschritte KAoA macht und wie die Kommunale Koordinierungsstelle (KoKo) gemeinsam mit der Akteursgemeinschaft den Prozess der kommunalen Koordinierung forcieren kann, ist z. B. in Bochum zu sehen. In diesem Schuljahr sind in der Ruhrgebietskommune rund 8.700 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 11 in die Angebote zur Berufs- und Studienorientierung des Landesvorhabens einbezogen.
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Wege in Arbeit[mehr]

Sind Sie schon interkulturell kompetent?

„Die Fähigkeit, vor allem in beruflichen Situationen mit Menschen mit und ohne Migrationshintergrund erfolgreich und zur gegenseitigen Zufriedenheit agieren zu können“ –, so definiert das Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration des Landes NRW „interkulturelle Kompetenz“. Klingt einfach, ist es aber nicht. Im beruflichen Alltag sehen sich die Beschäftigten der Kommunen mit Handlungen anderer Menschen konfrontiert, die sie so oft einfach nicht nachvollziehen können und die sie eben nicht zufrieden stellen. Sie erleben Situationen, in denen die Kommunikation für beide Seiten unbefriedigend ist, vor allem, wenn ein Migrations- und Fluchthintergrund den gegenseitigen Austausch erschwert.
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Beschäftigungsfähigkeit[mehr]

Big Data für den Mittelstand

Die SmartFactoryOWL in Lemgo, eine gemeinsame Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule OWL, ist eine herstellerunabhängige Industrie 4.0-Forschungs- und Demonstrationsplattform und zugleich Testfeld für den Mittelstand. Mit der Demonstration des Anwendernutzens von Industrie 4.0-Lösungsbausteinen erhalten Unternehmen Einblick in die Potenziale der Digitalisierung und intelligenten Automation. Gleichzeitig können sie neue Technologien erproben und sie mit Unterstützung eines interdisziplinären Expertenteams in ihre Produktions-, Arbeits- und Geschäftsprozesse integrieren. Immer im Blick dabei: Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt.
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Themenübergreifend[mehr]

„Frauenberufe werden schlechter bezahlt, weil Frauen sie ausüben“

21 % verdienen Frauen hierzulande durchschnittlich pro Jahr weniger als Männer. Mit dem Equal Pay Day und zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen wird darüber seit zehn Jahren informiert. Im Januar 2017 hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen beschlossen. Die Frage nach den Ursachen des geschlechtsspezifischen Lohngefälles hängt u. a. mit traditionell gewachsener Geringbewertung von frauendominierten Berufen zusammen.
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