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Qualitätsarbeit im SGB II in NRW

Geringqualifizierte und berufliche Bildung

(Heft 4/2016)
Dass Erfolg und Misserfolg auf dem Arbeitsmarkt in unmittelbarem Zusammenhang mit der beruflichen Qualifikation stehen, kann als Binsenweisheit gelten. Das Risiko, arbeitslos zu werden bzw. länger zu bleiben, sinkt in nahezu allen Fällen proportional zur Niveauhöhe der beruflichen Qualifikation. Akademiker und Akademikerinnen weisen eine Arbeitslosenquote von ca. 2,5 % auf, bei den sogenannten Geringqualifizierten werden Quoten von 20 % und mehr gemessen.

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Interview mit Stefan Kulozik und Peter Jäger

„Wichtig ist die grundsätzliche Haltung: Jeder Mensch im SGB II ist bildungsfähig.“

(Heft 4/2016)
Interview mit Stefan Kulozik, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, und Peter Jäger, Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, zum Thema Qualifizierung für Langzeitarbeitslose.

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Interview mit Sebastian Lohr

Bildung und Qualifizierung in NRW sinnvoll gestalten

(Heft 4/2016)
Die anhaltende Stagnation des Rückgangs der Arbeitslosenzahlen für den Personenkreis der Geringqualifizierten ist Anlass für die Regionaldirektion NRW, mit dem Projekt „Bildung und Qualifizierung sinnvoll gestalten“ nach Wegen zu suchen, die Zahl der erfolgreichen abschlussorientierten Qualifizierungsmaßnahmen zu steigern und mehr Menschen Mut zu machen, den Weg einer Qualifizierung zu beschreiten. Wir sprachen darüber mit dem Leiter des Projekts Sebastian Lohr.

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Werkakademieansätze in Solingen, Wuppertal und Hamm

Motivation und Lernförderung

(Heft 4/2016)
Weiterbildung ist ein wirksames Instrument zum Abbau individueller Langzeitarbeitslosigkeit. Doch oft wird Langzeitarbeitslosen mangelnde Motivation unterstellt. Ist der Vorwurf berechtigt? Unabhängig von der Antwort: Wie lässt sich die Motivation Langzeitarbeitsloser, an Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen, steigern? Hier bietet sich eine Methode an, die in der Werk­akademie mit ihren zentralen Elementen Eigenverantwortung und Gruppendynamik zum Einsatz kommt. Richtungweisende Ideen und Konzepte zum Thema „Motivation und Lernförderung bei der Integration Langzeitarbeitsloser“ gibt es in den Jobcentern in Solingen, Wuppertal und Hamm.

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Das Jobcenter Kreis Steinfurt setzt einen Schwerpunkt auf betriebliche Einzelumschulungen

Lieber nachhaltig als schnell

(Heft 4/2016)
Betriebliche Einzelumschulungen sind im Kreis Steinfurt das bevorzugte Instrument, wenn es darum geht, Langzeitarbeitslose nachhaltig in Arbeit zu bringen. Zwar braucht eine Umschulung zunächst mehr Zeit und auch finanzielle Mittel als eine schnelle Vermittlung in Beschäftigung, dafür können die meisten Umschülerinnen und Umschüler aber nach erfolgreichem Abschluss der um ein Drittel verkürzten Ausbildung auch mit der Übernahme in eine Vollzeitstelle rechnen –, was das Jobcenter langfristig entlastet und die Zahl der Leistungsbezieher im SGB II nachhaltig senkt.

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Steuerung und Begleitung beruflicher Weiterbildung

Maßnahmenbetreuung und Absolventenmanagement

(Heft 4/2016)
Nicht selten werden berufliche Bildungsmaßnahmen von Teilnehmenden vorzeitig beendet und oft gelingt selbst nach erfolgreichem Abschluss die Integration in den Arbeitsmarkt nicht oder nur verzögert – ein Phänomen, das im Rechtskreis des SGB II viel häufiger als im SGB III zu beobachten ist.

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Jobcenter engagieren sich im Bergischen Fachkräftebündnis

Bedarfsgerechte Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen

(Heft 4/2016)
Das Bergische Städtedreieck, das die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal umfasst, zeichnet sich durch eine Vielzahl von produzierenden Unternehmen aus. Sie brauchen dringend qualifizierte Fachkräfte. Gleichzeitig verzeichnet die Region eine überdurchschnittliche Langzeitarbeitslosigkeit. Die Jobcenter von Solingen, Remscheid und Wuppertal engagieren sich in dem im Jahr 2011 gegründeten Bergischen Fachkräftebündnis, um den Kontakt zu den Unternehmen zu verbessern und sie zu überzeugen, die Potenziale, die in den Langzeitarbeitslosen stecken, zu ihrem Vorteil zu entwickeln und so die Fachkräftelücke zu schließen.

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Jugend und Beruf[mehr]

Berufskolleg Kreis Höxter – Kompetenzzentrum Neue Technologien

Das Berufskolleg des Kreises Höxter in Brakel wird zum Technologie- und Ausbildungsstandort für die technische duale Ausbildung weiter ausgebaut. Hier entsteht ein „Kompetenzzentrum Neue Technologien“ (KOMTEC-HX) für die technischen Berufe Holz-, Kfz-, Land-, Baumaschinen-, Elektro-, Metalltechnik und Robotik. Mit seinem umfassenden Digitalisierungskonzept will das Kreisberufskolleg „digitaler Schrittmacher für KMU“ sein.
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Wege in Arbeit[mehr]

Flüchtlingshilfe schafft Perspektiven – auch für Langzeitarbeitslose

Der große Anstieg der Anzahl von Geflüchteten im vergangenen Jahr stellt Land und Kommunen vor große Herausforderungen. Neue Strukturen mussten aufgebaut und verstetigt werden. Wir sind der Frage nachgegangen, inwieweit sich aus den vielfältigen damit verbundenen Aufgaben Beschäftigungschancen für langzeitarbeitslose Menschen ergeben haben. Hierzu haben wir Beispiele von ehemals Langzeitarbeitslosen in Nord­rhein-Westfalen recherchiert, die im Kontext der Flüchtlingshilfe eine neue Beschäftigung gefunden haben.
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Beschäftigungsfähigkeit[mehr]

Der gesetzliche Mindestlohn – eine der wichtigsten sozialpolitischen Reformen der Nachkriegszeit

Interview mit Dr. Claudia Weinkopf zur Wirkung und Umsetzung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Sie ist wissenschaftliches Mitglied der Mindestlohnkommission und stellvertretende geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.
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Themenübergreifend[mehr]

„Arbeitsmarktpolitik ist in Deutschland stärker politisiert als in anderen Ländern“

Prof. Dr. Matthias Knuth war bis Juni 2011 Leiter der Forschungsabteilung „Arbeitsmarkt – Integration – Mobilität“ im Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Er gehört dieser Abteilung weiterhin an, seit Juli 2016 als berenteter Research Fellow. Seine Arbeits-/Interessenschwerpunkte liegen in den Bereichen: Arbeitsmarktmobilität/-politik, Evaluation von Arbeitsmarktreformen, international vergleichende Sozialpolitik sowie Erwerbstätigkeit von Älteren und Personen mit Migrationshintergrund.
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